Es ist zugerichtet. BAMBI GORENG – Übelsetzungen

Noch mehr Sprachpannen aus aller Welt

München, Mai 2010. Erschöpft vom Berufsleben? Wie wär's mit einer neuen Stelle als Couch? Oder mit einer wohltuenden Anti-Zurück-Massage? Diese und weitere 120 unfreiwillig komische Sprachpannen aus aller Welt serviert Langenscheidt jetzt als „BAMBI GORENG – Übelsetzungen“. Der Münchner Verlag kredenzt damit den vierten Band der Reihe: köstlich zugerichtete Übersetzungspannen, gefunden von Lesern, die bis ans Ende der Sprachwelt gereist sind. Das Langenscheidt-Allerlei ist appetitlich auf Farbfotos dargestellt und mit scharf-würzigen Kommentaren von SZ-Journalist Titus Arnu garniert.

Wenn einer eine Reise tut – dann kann er was erleben. Zum Beispiel, wie überall auf der Welt Sprache gequält und geschunden wird. Oft ist Deutsch unter den Opfern. Wie, zeigen die witzigen Fundstücke, die Leser Tag für Tag an den Langenscheidt Verlag schicken.*

Was da alles schmerzhaft dahingemetzelt auf Speisekarten, Schildern, Beipackzetteln oder Gebrauchsanweisungen steht, kann einem durchaus mal den Appetit verschlagen. Wer möchte schon Bambi Goreng, Erdbären, Lachspflastersteine, Artischotten oder Wurstbuben auf seinem Teller haben? Oder gar runzelige Päpste verspeisen? (Übelsetzung von papas arrugadas = Kartoffeln mit Salzkruste) Besser, man lässt sich in solchen Lokalen herzhaft die Lachmuskeln kitzeln – und das Büfe links liegen.

Langenscheidts lyrische Sprachpannen, Teil vier beweist außerdem: Nicht nur in kulinarischer Hinsicht ist die Welt voller Missverständnisse. Auch beim Shoppen verheddert man sich in Sprachfallstricken wie Koffer Aussuchungs Laden oder bereiftes Produktion Handwerk. Schön auch zu wissen, dass die neue Funktionsdoppeljacke atmunasaktiv und nachtverschweißt ist.

Wie viel Verwirrung stiften erst Übelsetzungs-Malheure in sanitären Anlagen: Bitte überlassen Sie den gesundheitlichen Servietten nicht die Toiletteschussel. (Nicht auszudenken, was die mit ihr anstellen ...) Ganz zu schweigen von der Bitte dieser komisch-korsischen Klowand: Lassen Sie bitte die Toiletten im Staat, oder Sie würden wünschen, Sie zu finden, indem Sie zurückkehren würden.

Jetzt aber Aufmerksamkeit! Verbots- und Warnschilder sind rund um den Globus ein steter Quell der Heiterkeit. Wehe, man vergisst, das Licht zuzuschrauben. Oder im Thunderstormfall den Dorn des Stromes des Fernsehens und der Parabel abzutrennen! Wer gar nicht weiß, was hier von ihm verlangt wird, legt einfach seine Erdölkarte in der Kasse bitte vor. Und selbst wenn man den Thunderstorm-Notfall unbeschadet überlebt, ist Vorsicht geboten. Es könnte einem schließlich ein nicht rauchender Raum begegnen – ein belegter Pfad oder lebende Musik. Bedrohen einen gar gefallene Massen (= Steinschlag) oder ein Taxi Exsplosive, geht man besser in Deckung. Um es mit den Worten jenes freundlichen Franzosen zu sagen: Danke für Ihre Auffassungsgabe.

*Die Leser sind weiterhin herzlich aufgefordert, ihre Augen nicht vor Übelsetzungen zu verschließen – weder auf Reisen noch daheim. Fundstücke bitte an uebelsetzungen@langenscheidt.de, Betreff: Übelsetzungen.

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LANGENSCHEIDT: BAMBI GORENG – Übelsetzungen Noch mehr Sprachpannen aus aller Welt mit Texten von Titus Arnu

128 Seiten, kartoniert, ISBN: 978-3-468-29843-1 / € 9,95 (D)

Erscheinungstermin im Handel: Mai 2010

LANGENSCHEIDT VERLAG MÜNCHEN

Ansprechpartnerin für die Presse:

für Deutschland:

Stefanie Schill

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für Österreich und die Schweiz:

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