Die Langenscheidt Familie


Vier Generationen den Sprachen verbunden
Langenscheidt – ein Name, der auch für die beispiellose Erfolgsgeschichte einer Familie steht. Was mit Gustav Langenscheidt im Selbstverlag für französische Unterrichtsbriefe begann, wird schließlich zu einem der weltweit renommiertesten und umsatzstärksten Unternehmen im Bereich Sprachenlernen. Schlüssel dieses Aufstiegs ist eine konsequent umgesetzte Unternehmenspolitik. Die Langenscheidt-Erben haben mit Qualitäts- und Traditionsbewusstsein stets das Know-how der Vergangenheit übernommen und wegweisende Innovationen für die Zukunft entwickelt.
Gustav Langenscheidt legt mit der Erfindung der ersten praktikablen Lautschrift den Grundstein für ein Verlagshaus, das sich von 1856 bis heute der Kommunikation und Verständigung verpflichtet fühlt.


                                               
Gustav Langenscheidt Gustav Langenscheidt (1832 – 1895)
Der Verlagsgründer Gustav Langenscheidt reist als 17-Jähriger quer durch Europa. Auf seiner Tour von Berlin über London, Paris, Mailand und Wien erlebt er unmittelbar, wie unerlässlich Sprachen für die Verständigung sind. Zurück in Berlin entwickelt Gustav Langenscheidt gemeinsam mit seinem Sprachlehrer Charles Toussaint eine bahnbrechend neue Lautschriftmethode. Damit wird Sprachenlernen im Selbststudium stark vereinfacht.
Als Gustav Langenscheidt keinen Verleger für seine französischen Selbstlernmaterialien findet, gründet er im Jahr 1856 kurzerhand selbst einen Verlag in seiner Heimatstadt. Ein Vierteljahrhundert später liegt das Werk bereits in der dreißigsten Auflage vor. Weitere Sprachen folgen. Als vierzehnte und letzte Sprache in dieser Reihe erscheint im Jahr 1923 Hebräisch.


 
Carl Langenscheidt Carl Langenscheidt (1870 – 1952)
Carl Langenscheidt erweist sich als einer der ersten gewieften Marketingstrategen Deutschlands, als er aus dem „L“ in seinem Familiennamen eine unverwechselbare Qualitätsmarke kreiert. Er manövriert das Unternehmen durch Weltkriege und Wirtschaftskrisen und erweitert das Lernprogramm um weitere wichtige Sprachen.








 
Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt (geb. 1921)
Karl Ernst Tielebier-Langenscheidt, Urenkel des Verlagsgründers, setzt die Tradition neue Wege zu gehen fort. Unter seiner Ägide wird das im Bereich Sprachen verankerte Unternehmen um die Sparte Elektronische Medien erweitert.


Andreas Langenscheidt


Andreas Langenscheidt (geb. 1952)
Andreas Langenscheidt tritt im Jahr 1981 in das väterliche Unternehmen ein. 1990 wird er neben seinem Vater geschäftsführender und persönlich haftender Gesellschafter des Verlags.